Diese Artikel habe ich für ein Online-Magazin geschrieben 

Wort & Bild  

Schülerinnen und Schüler verschönern den Haltepunkt Eilendorf

 

Für Grundschüler wird der Weg zur Schule meißt zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt. Mit dem Wechsel zu einer weiterführenden Schule verändern sich meist auch die Schulwege – und damit auch das Verkehrsmittel. Die Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen hat nun erstmals mit Schülern einer 6. Klasse ein Mobilitätsprojekt durchgeführt, das sich mit dem Bahn fahren beschäftigt. Darin ging es um die Bahnfahrpraxis, um die Sicherheit am Bahnhof und im Zug, um Bahnverbindungen, Fahrpläne und ums Umstiegen.

Am Anschluss des Projektes stand eine Gestaltungsaufgabe: Der Fahrgastunterstand und die Lärmschutzwand am Haltepunkt Eilendorf sollten verschönert werden. Ein Wettbewerb wurde unter Schülern der 6. und 7. Klasse durchgeführt, die Siegerentwürfe wurden durch eine Jury bewertet und nun durch die Schüler selbst realisiert. In der Jury waren Eltern, Lehrer, Vertreter der Deutschen Bahn, Polizei, Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler und auch Schüler. Dabei wurden vor allem Bahnmotive verwendet. Auf der Lärmschutzwand ist ein Bahnschaffner abgebildet sowie mehrere Züge. Die Aktion wurde über das EU-Projekt Citizens Rail mit 50% finanziert, in dem die Stadt Aachen mit Partnern aus Großbritanien (University of Plymouth, Lancashire County Coucil, Devon&Cornwall Rail Partnership), Frankreich (Pays de la Loire) und den Niederlanden (Parkstad Limburg) zusammen arbeitet. Gemeinsam mit den deutschen Partnern (Geografisches Institut der RWTH Aachen, Aachener Verkehrsverbund – AVV) wurde über Citizens Rail die Bürgerbegleitung für einen künftigen neuen, barrierefreien Zugang zu den Gleisen – eine Fußgängerbrücke – am Haltepunkt Eilendorf organisiert. Aktuell laufen weitere Abstimmungen zwischen den Partnern der Deutschen Bahn, Stadt und AVV zu den weiteren Planungsphasen. Eine Umsetzung soll gemeinsam mit dem Verkehrsprojekt Rhein-Ruhr-Express erfolgen, das für 2019/2020 geplant ist. Auch die Planung für einen neuen barrierefreien Zugang am Haltepunkt Aachen West und einen neuen Haltepunkt der Euregiobahn in Richterich wurde durch Citizens Rail gefördert.

Teilnehmer der Pressekonferenz: – Elke Eschweiler, Bezirksbürgermeisterin des Bezirks Eilendorf. – Christiane Melcher, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen – Abdelhafid Tohri, DB Station und Service Aachen – Martin Freude, Bezirksamtsleiter Eilendorf – Elke Schwefer, Abteilungsleiterin Jahrgangsstufe 5-7 an der Maria Montessori Gesamtschule – Herr Mohnen, Stadt Aachen – 10 Schüler der Schule

Frau Elke Eschweiler berichtete über die große Wirkung für Eilendorf und freute sich sehr das das Projekt für diesen Stadtteil möglich gemacht wurde. Ihr Lob ging besonders an die Schülerinnen und Schüler die sich sehr stark für dieses Projekt eingesetzt haben. Auch war sie positiv überrascht über die Kreativität und Ideen der Kinder. Sie hat die Schulklasse zum Neujahrsempfang 2016 eingeladen und eine Auszeichnung „besondere Bürger Eilendorfs“ angekündigt.

Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler kündigte an das auch der angrenzende Spielplatz an der Hansmannstrasse weiter verschönert werden soll. Hier werden Gelder seitens der Bezirksverwaltung möglich gemacht. Gemeinsam mit Schülern sollen Ideen und Vorschläge gemeinsam erarbeitet werden

Text: Monika Corsten, Quelle Stadt Aachen

Fotos: Monika Corsten

Aachen, 24. Juni 2015 

Zivilcourage

In unserer Gesellschaft wird den Nöten anderer Menschen gegenüber immer gleichgültiger. Besonders der jüngeren Generation sagt man nach, dass sie vor Egoismus und Oberflächlichkeit nicht mehr mitbekommt was in ihrem Umfeld passiert. Hier war es völlig anders!

Stephan Görke aus Aachen gehört zu dieser jüngeren Generation und auf ihn treffen keins dieser Attribute zu.

Im Herbst 2014 fuhr er mit seinem PKW in Aachen Eilendorf die Hauptstrasse entlang. An einer gegenüberliegen Bushaltestelle sah er einen Jungen der zusammengesunken auf der Bank saß. Stephan Görke (26), der beruflich seit knapp 3 Jahren im Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes in Aachen arbeitet, drehte um und hielt sofort an der Bushaltestelle. Einige erwachsene Personen standen teilnahmslos neben dem Jungen. Sofort erkannte Herr Görke das es dem Jungen sehr schlecht ging. Zunächst konnte man denken das das Kind unter Drogen oder Alkoholstand. Dennoch kümmerte sich zuvor NIEMAND darum!

Stephan Görke holte umgehend seinen privaten Notfallkoffer aus dem Auto und kümmerte sich sorgsam um das Kind. Tim (13) saß völlig hilflos auf der Bank und hatte den Kopf im Schoß. Auf Nachfrage von Herrn Görke sagte er ihm das es ihm sehr schlecht gehe und er kein Gefühl in den Händen und Beinen hatte. Tim hatte einen viel zu niedrigen Blutzucker und später erfuhr Stephan das er an einem Krampfleiden litt.

Inzwischen wurde der Ersthelfer zu allem auch noch von älteren Passanten beschimpft und erntete abfällige Bemerkungen! Herr Görke lies sich hiervon nicht beunruhigen und brachte Tim in eine nahe gelegene Arztpraxis. Noch während der Erstversorgung wurde die Mutter von Tim informiert.

Ohne das schnelle eingreifen von Stephan Görke hätte Tim diesen Zusammenbruch möglicherweise nicht überlebt!

Stephan seit seiner Jugend beim DRK tätig und es ist ihm eine Herzensangelegenheit anderen Menschen zu helfen. Beim Aachener Roten Kreuz ist er auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Besonders erschrocken ist er über die Ignoranz und fehlender Hilfsbereitschaft mancher Menschen.

Es ist so einfach etwas zu tun! Ein einfacher Notruf hätte Tim geholfen. Selbst dies blieb aus. Immer wieder gibt es von Passanten Berührungsängste und Gedanken das man etwas falsch könnte.

Stephan Görke erfährt dieses Verhalten leider immer wieder, beruflich wie auch privat. Vor einigen Monaten brach ein Mann in einem Discounter zusammen als er selbst dort einkaufen ging. Niemand half! Alle gingen an dem auf dem Boden liegenden Mann vorbei. Herr Görke lies seinen Einkaufswagen sofort stehen und leistete erste Hilfe! Ein Glück für den Mann, denn er musste noch mitten im Discounter wiederbelebt werden! Heute geht es dem Patienten wieder gut.

Für den Aachener ist es eine Herzensangelegenheit und erfüllt ihn mit Zufriedenheit wenn er helfen kann.

Er hat weiterhin Kontakt mit Tim und seiner Mutter. Als Dankeschön gibt es eine Einladung zum Essen. Stephan freut sich sehr über die Dankbarkeit, dennoch sagt er das es für jeden eine Selbstverständlichkeit sein sollte zu helfen!

Dieses Wissen und Hilfsbereitschaft vermittelt er inzwischen auch seinem 6 jährigem Sohn der in die Fußstapfen seines Vaters tritt! Vorbildlich!

Aachen, 20. Mai 2015 

100 Jahre Flugplatz Aachen Merzbrück 

Der Flugplatz Aachen Merzbrück in Würselen wird in diesem Jahr stolze 100 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums dürfen sich die Besucher am 30. und 31. August von jeweils 11 – 18 Uhr auf ein ganz besonderes Programm mit PS starken Doppeldeckern, nostalgischen Flugzeuglegenden, faszinierendem Modell-und lautlosem Segelkunstflug freuen.

Der Geschäftsführer des FAM Herr Zink freut sich sehr auf dieses Fest und machte auf die 100jährige Entwicklung des Flugplatzes aufmerksam. Bei  diesem Fest bekommt man auch einen Einblick auf die lange Geschichte des Flugbetriebes.
Während des 1. Weltkrieges wurde in der Region nach einem geeignetem Flugplatz gesucht. Da schon im Jahr 1914 die Bahnlinie und die Landstraße an dem Gelände bestand, wurde dieser Platz ausgewählt. Auch eine Ansiedlung war weit genug entfernt. Während der beiden Weltkriege starteten von hier auch Bombenflüge.
Nach dem 1. Weltkrieg beschlagnahmten die Belgier das ca. 95 ha große Areal.
Im Jahr 1930 gab es dann den ersten Linienflug der Lufthansa mit einer G24 zwischen Merzbrück und Köln-Butzweilerhof. Starts und Landungen fanden auf der Wiese statt.
Auch das Luftschiff von Graf Zeppelin war in Merzbrück zu Gast.
Im 2. Weltkrieg haben dann die Amerikaner den Platz besetzt.
Nach dieser Zeit wurde der Flugplatz ausschließlich von der zivilen Luftfahrt genutzt. In den 80iger Jahren gab es dann eine Asphaltierte Start/Landebahn.
Die Landebahn ist mit 520 m Länge die zweit kürzeste in Deutschland. Nur auf Helgoland ist sie noch kürzer.
In Merzbrück können Kleinflugzeuge bis 5,8 Tonnen starten und landen.

Mutige können einen Adrenalin-Kick beim Fallschirmspringen buchen und auch die Kleinsten kommen in Würselen im „Kinderland“ auf ihre Kosten.
Mit dem fest bietet der Flugplatzbetreiber, die FAM GmbH mit dem Geschäftsführer Herrn Zink, allen Interessierten die Möglichkeit, die historische Entwicklung des Verkehrslandeplatzes und der Luftfahrt kennenzulernen.
Die Besucher dürfen sich über eine großartige Flugschau freuen, zu der auch Luftfahrzeuge gen Himmel steigen, die sonst nur im Museum zu sehen sind. Sowohl moderner Kunst- als auch Modellflug mit den jeweils passenden Fluggerät wird den Zuschauern geboten.
So werden unter anderem Ralf Niebergall alias „Mr.Marchetti“ und sein Sohn Nico in Würselen zu Gast sein. Sie zeigen einen Formationsflug mit einer SIAI Marchetti SF 260 und dem gleichen Flugzeug in gleicher Lackierung als Modellvariante im Maßstab 1:3. Nervenkitzel pur erwartet die Zuschauer , wenn Walter Kampsmann, ehemaliger Deutscher Meister im Kunstflug, mit seiner Extra 330 LX am Himmel tanzt. Wem das an Aufregung noch nicht reicht, der kann seinen Mut bei einem Fallschirmsprung mit einem erfahrenen Tandempiloten unter Beweis stellen und sich aus 4.000 m Höhe mit 200 km/h Richtung Erde stürzen, bevor er wieder sanft und sicher landet.


Rasant geht es auch zu, wenn sich Helmut Hillenbrand und Wolfgang Niebch mit einer Baby Great Lakes und einer Bücker Bestmann einen „Dogfight“ am Himmel liefern. Die Klassiker der Luftfahrt natürlich ebenfalls nicht fehlen: Jürgen Kraus wird mit einer Boing Stearman, einer AT-6 und einer Rayn PT 22 zu sehen sein. Zudem wird er zusammen mit Josef Schumacher, Michael Pohl und Ingo Cremer eine Formation der Harvard T6 fliegen.
Stille Genießer kommen natürlich ebenfalls auf ihre Kosten: Segelkunstflugmeister Mike rottland zeigt mit seiner Swift S1 Segelkunstflug in Vollendung. Darüber hinaus dürfen sich die Zusachauer auf verschiedene Oldtimer Segelflugzeuge freuen.

Natürlich bietet die Jubiläumsveranstaltung noch viele weitere Attraktionen in der Luft und am Boden: ein umfangreiches Rundflugangebot, Ausstellungen von Oldtimerflugzeugen, einen Oldtimer Autocorso, ein nostalgisches Kinderspielland mit großem kostenlosen Programm für die kleinen Gäste, Schaustellergeschäfte und viele weitere Publikumsmagnete, die das Event zum lohnenden Ausflugsziel für die ganze Familie machen.

Aachen, 19. August 2014

110 Jahre Familiengartenverein Erholung e.V. Aachen

Am 30. August 2014 fand die Feier zum 110 jährigen Bestehen des Familiengartenvereins Erholung e.V. Aachen statt.

 

Zu den Gästen zählten vom Stadtverband der Familiengärtner Aachen der 1. Vorsitzende Herr Plum, 2. Vorsitzender Herr Jansen, Schriftführer Herr Reski, von der CDU Bürgermeisterin Frau Schmeer, von der SPD Bundestagsabgeordnete Frau Schmidt, Frau Höller Ratke, Herr Hartong, Frau Sakar, von den Grünen Frau Göddenheinrich, von der Gartenanlage Reichsweg Aachen Frau Müller und Frau Krings, von der Gartenanlage Eintracht Nord Aachen Herr Busacker, Herr Wagenhausen und Frau Peters, von der Gartenanlage Sonnenscheinstrasse Aachen Herr Krause mit Ehefrau sowie Herr Corsten mit Ehefrau.

Der 1. Vorsitzende vom Familiengartenverein Erholung Herr Detlef Königs begann bei seiner Festrede mit der Geschichte des Gartenvereins und hob die Leistungen besonders in der Gründerzeit sowie den beiden Weltkriegen hervor.

Im Anschluss sprach der 1. Vorsitzende vom Stadtverband Aachen Herr Plum und gratulierte zum 110 jährigen Bestehen! Auch berichtete er über die Entstehungsgeschichte der Schrebergärten im Jahr 1856.

Auch lobte er das der Gartenverein Erholung beim Wanderpreis der Stadt Aachen immer unter den ersten Plätzen sei.

Vor genau 50 Jahren im Jahr 1964 fand die Eröffnung des 1. Aachener Wanderpreises der Stadt Aachen in dieser Anlage statt.

Schirmherrin und Bürgermeisterin der Stadt Aachen Frau Schmeer (CDU) lobte die Arbeit aller Aachener Kleingärtner. Die Stadt Aachen würdige diese kostbare Arbeit. Die Bundestagsabgeordnete Frau Schmidt (SPD) sprach über die schwierigen Kriegszeiten. Das Ehrenamt der Aachener Kleingärtner wird politisch mehr und mehr anerkannt, die Kleingärten sind fest in der    sozialer Stadt verankert. Kleingärten sind     das Herz einer Stadt, eine „grüne Lunge“. 

Der 1. Vorsitzende des Stadtverbandes der Familiengärtner Herr Plum, rechts im Bild, sowie der zweite Vorsitzende Herr Jansen ehrten im Anschluss Herrn Bernd Spiekers, Frau Ingeborg Spiekers-Wagner und Frau Tatjana mit der Annerkennungsnadel des Stadtverbandes Aachen.

Herr Manfred Prangenberg und Herr Detlef Königs erhielten die silberne Ehrennadel, Herr Lothar Hartig wurde mit der goldenen Annerkennungsnadel des Stadtverbandes ausgezeichtet.

Herr Hermann J. Born erhielt die silberne Ehrennadel des Landesverbandes Rheinland.  

Aachen, 31. August 2014

Die historische Senfmühle Monschau 

Herr Clemens Breuer (Firmengründer und -inhaber von 1882-1908) hat gemeinsam mit seinem Bruder Heinrich 1882 die Senfherstellung in Monschau begründet. Die Senffabrikation wurde 1895 zur “Dampfsenffabrikation” ausgebaut. Im Rahmen eines Umzugs übernahm Clemens August im Geschäft nun zusätzlich eine Selterswasser- und Limonadenproduktion.

In den 20er Jahren erlebte der Senfverkauf seinen Höhepunkt, er wurde sogar bis ins Ausland exportiert. 1952 erfolgte der Umzug der Firma ins Laufental, in eine ehemalige Tuchfabrikationsmühle.

Herr Guido Emil Breuer übernahm die Firma 1981, er integrierte nach seiner Geschäftsübernahme und einem Umbau das “Monschauer Weinkontor” in den Geschäftsbereich. Zum 1.1.2013 hat er die Firma an seine Tochter Frau Ruth Breuer übergeben und fungiert jetzt noch als Repräsentant.

In der Senfmühle werden 21 Sorten Senf hergestellt. Ob pur oder mit anderen Gewürznoten gemischt, ist der gebraucht von Senf ein geschmackliches “Muß” und eine Bereicherung für jede feine Küche.

Dazu gehört das Urrezept, nach dem alten Rezept vom Ururgroßvater, und die weiteren Sorten die von Guido Bruer kreiirt wurden. Die scharfen: grüner Pfeffer, Chilli, Meerrettich. Die süssen: Honigmohn, Altdeutsch. die fruchtigen: Limone, Orange, Tomate, Johannisbeere, Feige. Außerdem: Knoblauch, Estragon, Englisch Curry, Schlesisch mit Kümmel, Riesling und Wildkräuter/Bärlacuh und der fruchtig-scharfe Ingwer Ananassenf. Wieder neu aufgelegt wurde Kaisersenf Anno 1897, den die Senfmühle anläßlich unserer 125 Jahr Feier wieder auf den Markt gebracht haben.

Der Senf wird damals wie heute noch immer zwischen alten Mühlsteinen (jeder wieder gut 350kg) hergestellt. Die Herstellung gliedert sich in 3 Vorgängen. Das Senfmehl wird mit Essig, Kochsalz und einer in der Familie überlieferten Gewürzkombination ohne Zugabe von Konsevierungsstoffen im Maischbottich angerührt und vermischt. Im Anschluss gibt es zwei Mahlvorgänge. Das Mahlen geschieht, im Gegensatz zu industriell gefertigtem Senf, auf kalten Wege und als Naßvermahlung zwischen zwei schweren Mahlsteinen, schwarzen Basalt-Lava-Steinen, zur Entfaltung und Erhaltung der ätherischen Öle.

Nach dem zweiten Mahlgang ist der Senf noch grobkörnig, so daß die Inhaltsstoffe zu erkennen sind. Die Mühle kann an einem tag 400 kg herstellen, im Vergleich zu der Großindustrie 20 bis 30 Tonnen pro Tag.

Ein spannender Einblick in die Senfherstellung und einen Besuch wert! 

Aachen, 30. Juli 2014 

Sommerfest der Bonneploecker e.V. Aachen 

Am 5. Juli 2014 feierten die G.V. De Bonneploecker 1977 e.V. mit ihrem Präsidenten Achim Wernerus, rechts im Bild, in der Gartenanlage Lohmühle Sommerfest.

Die Kinder konnten sich bunte Gesichter malen lassen, Ponyreiten und vieles mehr! Neben zahlreichen Gästen aus befreundeten Karnevalsvereinen und und einem Prinzenhofstaat gab es auch Lifemusik von zwei Sängern.

Mit dabei waren Oecher Funkengarde, KG Hooreter Frönnde, KG Grenzland Funken, KG Löstige Elsässer, KG Närrische Flammengilde und KG Schwarz Blaue Funken.

Aachen, 5. Juli 2014 

Sanierung des Bezirksamtes Aachen Eilendorf 

Heute haben sich Vertreter der Stadt Aachen vom Gebäudemanagement , Architekt Herr Lothar Nenno, Bezirksamtsleiter Herr Martin Freude sowie Bezirksamtsbürgermeisterin Frau Elke Eschweiler zum ersten Spatenstich für den Umbau des Bezirksamtes Eilendorf getroffen.  

 

Baubeginn ist im Juli 2014 und die Sanierung wird in mehreren Teilabschnitten erfolgen.

Zunächst wird die Polizeidienststelle vom Erdgeschoss ins Untergeschoss umziehen und der erste Bauabschnitt erfolgt im Erdgeschoss. Der Betrieb des Bezirksamtes bleibt während der gesamten Bauphase erhalten.  

Nach der Fertigstellung des Erdgeschosses werden die Büroräume vom Bürgerservice der ersten Etage ins Erdgeschoss umziehen und auch später dort verbleiben. Im Anschluss wird die erste, dann die zweite Etage saniert und es werden auch neue Fenster eingebaut. Das Untergeschoss wird als letzte Etage saniert. Dort werden Toilettenanlagen installiert und für die neue Polizeidienststelle werden die jetzigen Kellerräume saniert.  

Auf der Rückseite des Gebäudes, am Parkplatz, entsteht ein barrierefreier Zugang aller Geschosse über einen Außenaufzug. Weiterhin ist eine Erneuerung der Kesselanlage und Optimierung der Heizkreise geplant. Etwa im Juli 2015 beginnt die Außensanierung mit vollständiger Wärmedämmung. Die Fertigstellung ist für Dezember 2015 geplant. Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf ca. 850.000 €. 

Aachen, 30. Juni 2014 

Der Häuserabriss von drei Bruchsteinhäusern in Eilendorf

Im März begannen die Abrissarbeiten an drei alten Bruchsteinhäusern in der Steinstrasse, Aachen Eilendorf.

Innerhalb von einer guten Woche waren nur noch Schuttberge übrig.

Zu Beginn wurden Dachpfannen per Hand abgetragen sowie Holz und anderes Material sorgfältig getrennt. Im Anschluss vollzog der Bagger seine zerstörerische Arbeit. Um unnötige Staubaufwirbelungen zu vermeiden wurde die Baustelle teils mit Wasser besprüht.

Nach unseren bisherigen Angaben soll das Erdreich im Anschluss ausgebaggert werden und eine Tiefgarage entstehen.

Dies wird sicher ein spannendes Projekt, da sich im Erdreich Felsen befinden. Daher hat die Steinstrasse auch ihren Namen.

In der benachbarten Strasse Johanneswinkel wurden in früheren Jahren für solche Arbeiten Sprengungen durchgeführt.

Ich bin gespannt wie die Bauarbeiten in den kommenden Monaten fortgeführt werden.

Aachen, März 2014

Heute habe ich mit dem Bauleiter sprechen können. Dieser berichtete mir das ein Kellergeschoss laut Erdgutachten nicht möglich sei da sich massivster Felsen (Kalkstein) im Erdreich befinde. Schon jetzt muss ein Bagger mit einem Presslufthammer den Kalkstein aus dem Boden lösen. Es werden auf der linken Seite des Grundstückes ein Mehrfamilienhaus mit 8 barrierefreien Wohnungen und auf der rechten Seite daneben die Garage gebaut.

Heute wurde der Fahrstuhlschacht berechnet und im Erdreich markiert.

Aachen, August 2014

"Das Taubenhaus" in der Steinstrasse Eilendorf

Seit langem kämpfen die Anwohner der Steinstraße darum, dass der Zustand eines leer stehendes Haus in der Steinstraße, welches von Ratten und Tauben besiedelt wird und deren Fassade und Dach wegen loser Pfannen, Dachrinnen etc. zu großer Sorge führt, endlich beendet wird.

Nun  kommt Bewegung in die Sache! Heute wurde durch den Schädlingsbekämpfer Axel Schreier die Gasse zwischen den Häusern 3 und 5 gereinigt.

Eine sicherlich ekelhafte Aufgabe! Hut ab!!!

Die Mieter im Haus 5 konnten es nicht mehr ertragen! Die Kosten hierfür muss jedoch leider die Eigentümerin vom Haus Nr. 5 selbst tragen!

Nächste Woche ist die Zwangsversteigerung und es sieht wohl ganz gut aus das es verkauft wird. Heute war eine Ortsbesichtigung am Haus.

Aachen, 7. April 2014 

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Endlich ist es soweit. Heute kam für die Bewohner der Steinstraße, Ecke Von-Coels-Straße, die erlösende Nachricht durch den Leiter des Bezirksamtes Eilendorf, Martin Freude.

Das Objekt Steinstraße/Von-Coels-Straße, hat endlich einen neuen Besitzer und alle hoffen auf ein schnelles Ende der Verwahrlosung des Hauses.

Seit mehr als 5 Jahren sind die einzigen Bewohner nur noch Tauben und Ratten.

Angeführt von Monika Corsten  hat sie gemeinsam mit Frau di Landro den hiesigen Lokal-TV-Sender WDR Aachen und dessen Hilfe-Reihe angeschrieben. Der Lokalsender berichtete zweimal, konnte nach Angaben von der Initiative jedoch keine unmittelbare Hilfe leisten und es gab von dort auch keine weiteren Informationen.

Heute kam die erlösende Nachricht. Die drei Objekte (Steinstraße 3, Von-Coels-Straße 147 und 147) sind für 130 T€ versteigert worden.  

Die neuen Eigentümer wollen die Objekte sanieren und als Vermietungsobjekte nutzen. Es wird sich also alles zum Besseren wenden.

Aachen, 15. April 2014 

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Die jahrelange Verwahrlosung hat seit heute ein Ende!

Heute begann der neue Eigentümer Herr Kühn gemeinsam mit einigen Helfen mit den Aufräumungsarbeiten auf dem Grundstück.

Es bot sich im Garten ein sehr stark verwilderter Anblick, überall Müll und Unrat. Stück für Stück arbeiteten sich die Männer voran und man konnte erste Erfolge sehen!

Die vollständige Sanierung aller Häuser ist für 4 Jahre geplant.

Herr Kühn berichtete mir das ihm die bauliche Sicherheit und der optische Anblick sehr wichtig sei und als erstes verbessert würde.

Bei der heutigen Besichtigung im Haus bot sich ein Bild der Verwüstung! Elektrokabel, Kupfer und Armaturen wurde herausgerissen. Schimmel, Müll, Taubendreck und vieles andere im gesamten Haus! Der Rundgang war sehr beeindruckend! Eine wirklich große Aufgabe dies alles zu beseitigen. Kaum vorzustellen das hier jemand gewohnt hat.

Herr Kühn wird nach und nach dem Haus wieder Glanz verleihen und ich werde über die Veränderung weiter berichten.

Aachen, 19. April 2014